Markt Schopfloch

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Neuigkeiten aus der Gemeinde

Halbzeit im HyStarter-Projekt

Erfolgreiche Informationsveranstaltung am 03. November 2022 im Schloss Schillingsfürst

Mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 03.11.22 die öffentliche Informationsveranstaltung im Rahmen des HyStarter-Projektes des Zweckverbandes InterFranken statt. Im Musikzimmer des Schloss Schillingsfürst stellte der Akteurskreis, der sich aus VertreterInnen der acht Gemeinden des ZV, von ortsansässigen Betreibern von Wind-, PV- und  Bioenergieanlagen, der lokalen und regionalen Energieversorgern und Netzbetreibern, von Lehr- und Forschungseinrichtungen der Region sowie vielen mittelständischen Industrieunternehmen aus dem Umkreis des Gewerbeparks zusammensetzt, die ersten Ideen für die Initiierung einer Wasserstoffwirtschaft im Industrie- und Gewerbepark InterFranken vor. Hierbei geht es nicht nur um eine klimaneutrale Energieversorgung der Unternehmen, die sich in InterFranken ansiedeln werden, sondern auch um die Bereitstellung von grünem Wasserstoff für die mittelständische Industrie in der Region. Die Projektidee, den Gewerbepark zu einem regionalen Wasserstoffhub mit Elektrolyse- und Vertankungsanlage auszubauen wurde ebenso vorgestellt wie die Idee einer Wartungs- und Servicestation für Brennstoffzellenzüge an der Bahnlinie Nürnberg – Stuttgart. Die konzeptionelle Verbindung zur Schiene stellt ein Alleinstellungsmerkmal im HyStarter-Projekt des ZV InterFranken dar; der geplante Bahnanschluss in den Gewerbepark bietet dafür die beste Voraussetzung.

Von der Idee, eine Wasserstofftankstelle in der Nähe des Autobahnkreuzes Feuchtwangen, der BAB 7 mit der BAB 6 (zwei vom Schwerlastverkehrs hoch frequentierten Hauptverkehrsachsen) zu bauen und betreiben, können auch die Menschen und die Umwelt der Region profitieren, wenn zukünftig mehr Brennstoffzellen betriebene Lkw mit sinkenden CO2- und Lärmemissionen unterwegs sind. Mit einem entsprechenden Geschäftsmodell über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Erzeugung über den Transport bis zur Anwendung des grünen Wasserstoffs, kann auch ökonomischer Nutzen für die Region generiert werden.

Weitere Projektideen und Technologiekonzepte werden in der verbleibenden Projektlaufzeit, bis Mitte nächsten Jahres, noch erarbeitet und zusammen mit der Vision 2030 und einer Übersichtskarte mit allen eingebrachten Projektvorschlägen in einem Strategiepapier zusammengefasst, das die Grundlage für die zukünftige Arbeit des Zweckverbandes InterFranken an diesem Thema darstellen wird. Dazu ist dem Zweckverband die Beteiligung möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen sehr wichtig, denn nur so kann größtmögliche Akzeptanz für die Strategie, die Pläne und die Maßnahmen hergestellt werden. In diesem Sinne möchte die Geschäftsführerin Hedwig Schlund alle regionalen Akteure auffordern, sich an der Erarbeitung eines Konzeptes zur Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff für den Industriepark zu beteiligen. Interessierte wenden sich bitte unter Angabe von möglichen Schwerpunkten für eine zukünftige Beteiligung und Mitarbeit ebenfalls an die Geschäftsstelle unter h.schlund(@)interfranken.de.